Paetzilore liest…#50

 

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Ich bin ja bekennender Alpen-Krimi-Fan. Erscheint ein neuer Krimi von einem meiner Alpen-Krimi-Lieblingsautoren, bin ich ganz aus dem Häuschen.
Jörg Maurer ist einer meiner Lieblingsautoren. Felsenfest (Fischer) wird allerdings keines meiner Lieblingsbücher.
Ein bisschen Schwund ist immer und bei 6 Teilen ist eben auch einmal ein schwacher dabei.
Woran es liegt, kann ich nicht recht benennen. Vorhersehbar ist die Handlung nicht, sogar zuweilen recht überraschend.
Aber irgendwie erscheint mir Kommissar Jennerwein diesmal fad und durchsichtig und die Story auch an den Haaren herbei gezogen.
Was ich eigentlich an den Krimis von Jörg Maurer schätze – dass man immer wieder alte Bekannte trifft – nervt mich diesmal.
Ich hoffe auf den nächsten Band.

Paetzilore liest…#49

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Neulich war ich mit einer Freundin lecker Burger essen und Wein trinken. Wein steigt mir schnell in den Kopf und als ich auf dem Nachhauseweg noch einen Abstecher in den Hugendubel gemacht habe, hätte ich fast den ganzen Laden leer gekauft.
Ich konnte mich zügeln und habe mich für zwei Bücher entschieden, die ich mir normalerweise wohl nie gekauft hätte.
Das eine davon ist Ganze Tage im Café (Insel Taschenbuch).
Warum ich eigentlich nicht zu dem Buch gegriffen hätte?!
Das Cover finde ich sehr klischeehaft und auf der Rückseite steht: „Dieser Roman gehört zum Besten, was Frauenliteratur zu bieten hat.“
Arrghhhhh: FRAUENLITERATUR!!! Ich hasse das Wort!
Schrecklich, das klingt nach Klischees, nach Frauen, die den ganzen Tag shoppen und irgendwelchen Typen hinterher heulen und sich dabei zu fett fühlen!
Gibt es auch Männerliteratur?!
Dabei ist es nicht so, dass Sex and the City viel anders wäre – und das liebe ich!
Aber trotzdem, Frauenliteratur ist in meinen Ohren ein Unwort.
Der Roman dagegen hat alle meine Vorurteile Lügen gestraft und war ziemlich gut. Nicht so klischeehaft wie befürchtet und sehr unterhaltsam.

Paetzilore liest…#48

Paetzilore_liest_48

Ich liebe die ZORN-Krimis! (Fischer)
Wo kein Licht ist der dritte Fall für das ungleiche Ermittlerduo Zorn und Schröder und er ist genauso spannend bis zum letzten Schluss wie seine beiden Vorgänger.
Beim Lesen wurde ich immer wieder hinters Licht geführt. Immer wenn ich dachte, jetzt hab ich den Fall gelöst – denkste, Kehrtwendung!
Und ich mag den ewig unmotivierten Kommissar Zorn so gerne, der zu viel raucht und keine Freunde hat.
In meiner Vorstellung hat er immer einen 3-Tage-Bart und ist auch irgendwie ein bisschen sexy.
Ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Teil!

Verlosung: Iny Lorentz als eBook zum Schmöker-Wochenende auf der Couch

Verlosung_Wanderapothekerin

Weil das graue Wetter dieses Wochenende nicht so recht Lust auf Rausgehen macht, sondern man die freie Zeit perfekt zum Schmökern auf der Couch nutzen kann, gibt es heute ein schnelles Gewinnspiel:
Bildschirmfoto 2014-03-22 um 13.20.41Zu gewinnen gibt es 1x den neuen Iny Lorentz Roman Die Wanderapothekerin (Knaur) als eBook.

Was ihr dafür tun müsst? 
Einfach bis morgen Nachmittag 16:00 hier einen Kommentar hinterlassen und mit ein bisschen Glück könnt ihr morgen Abend schon mit Iny Lorentz eure Reise ins 18. Jahrhundert starten! 

Viel Glück!

Paetzilore liest…#47

Paetzilore_liest_47

Den Vorgänger von Seelen im Eis (Fischer) fand ich umwerfend und atemberaubend gruselig (hier).
So etwas ähnliches habe ich auch diesmal wieder erwartet – aber nicht bekommen. Grund zur Enttäuschung hatte ich trotzdem nicht, denn Seelen im Eis schockt und überrascht auf eine andere Art.
Zwei parallele Handlungsstränge – damals und heute. Eine junge Frau, die in einem Heim für schwer erziehbare Jungen mitten im Nirgendwo arbeitet und ein Vater mit Tochter, dessen Ex-Frau unter seltsamen Umständen gestorben ist. Alles ist miteinander verwoben.
Spannend und nicht vorschaubar ist Seelen im Eis, wie gemacht für ein Wochenende daheim, wenn es draußen grau ist und regnet.

Paetzilore liest…#46

Paetzilore_liest_46

Nicht weltbewegend, aber doch ganz schön ist Der Poet der kleinen Dinge (dtv).
In einer tristen französischen Kleinstadt hat die 30-jährige Alex ihren Job auf einer Hühnerfarm angefangen. Sie lebt zur Untermiete bei einem schrecklich eingefahrenen, perspektivlosen Ehepaar.
Das Paar kümmert sich (mehr schlecht als recht) auch um den Behinderten Gérard, der ungesehen und unbeachtet tagein, tagaus in seinem Zimmer sitzt. Gérard mag Gedichte und Alex – die erste Person seit Langem, die ihm wieder Aufmerksamkeit schenkt.
Ein bisschen wie ein Märchen, ein bisschen was fürs Herz mit einem netten Happy End.

Paetzilore liest…#45

Paetzilore_liest_45Öhm…nö!
Schade, schade, Schokolade: Ich mag Pierre Emma eigentlich total! Aber Killerspiele bekommt von mir als Bewertung nur ein schnödes Stirnrunzeln!
Furchtbar, langweilig und an den Haaren herbei gezogen ist die Story. Das einzig Schöne an dem Buch ist sein Cover – das gefällt mir außerordentlich.
Ansonsten sage ich: Setzen, Sechs!