Paetzilore liest…#19

Paetzilore_liest_19Es ist ja so: wenn es läuft, dann läuft es richtig. Ich habe seit Wochen Glück mit meiner Bücherwahl und schon lange kein schlechtes Buch mehr in der Hand gehalten.
Nachdem das letzte Buch so wahnsinnig gruselig war (hier könnt ich nachlesen, wie sehr ich mich gefürchtet habe), stand mir der Sinn nach etwas Harmlosen.
„Lola Bensky“ von Lily Brett (Suhrkamp) ist zwar nicht gruselig, aber dafür auch nicht harmlos.
Die Handlung spielt hauptsächlich in den wundervollen 68er Jahren (ich liebe diese Zeit) und die Protagonistin ist eine dicke (oder sich zu dick findende) Rockjournalistin, deren Eltern überlebende des Holocaust sind.
Das hört sich nach schwerer Kost an, ist es eigentlich auch, aber in einem dermaßen leichten und unterhaltsamen Gewand, dass das Buch einfach nur absolut fabelhaft ist.
Die gute Lola versucht sich ihr ganzes Leben unbewusst von den Traumata ihrer Eltern zu befreien und während des Lesens wurde mir mal wieder klar, wie sehr wir alle durch unsere Eltern und ihre ganz persönlichen Ängste geprägt sind.
„Lola Besnky“ ist kurzweilig, frisch, tiefsinnig und ganz und gar zauberhaft. 

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