Fußschmerzen und Promis auf der Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist fast vorbei: Geblieben sind mir bisher einige kostenlose Bücher, einzelne neue Bekannte, ein herausragender Kater und wahnsinnige Fußschmerzen. Eines meiner persönlichen Highlights war die Signierstunde von Rolf Eden am Mittwoch: ein wie immer rausgeputzter und sehr freundlicher Herr Eden am Stand von Bastei Lübbe und kein Fan weit und breit. Nächstes Jahr wird Bastei Lübbe wohl neue Stühle besorgen, denn Herr Eden hatte Probleme das Gleichgewicht zu halten und ist auch prompt umgekippt. Zahlreiche Angebote der Bastei Lübbe-Mitarbeiter, ihm wieder auf die Beine zu helfen, lehnte er ab und lag so geschlagene zwei Minuten auf dem Rücken und kam nicht mehr hoch.

Auf dem Außengelände der Buchmesse fuhr mir Dieter Moor bei Dreharbeiten auf seinem Roller vor die Linse. Sky du Mont konnte ich nur im Vorbeigehen auf dem Weg zu einem Termin bewundern

Ein weiteres Messe-Highlight sind natürlich die Partys der Verlage, die in der Buchmessenwoche jeden Abend stattfinden. Die S.Fischer-Party am Donnerstag wies eine riesige Promintendichte auf und wunderbare Camemberthäppchen. Gestern fand die Diogenes-Party statt, die leider der S.Fischer-Party nicht nur in Sachen Feinkost-Häppchen nachstand, sondern auch der Spaß blieb hier auf der Strecke. Das konnte Diogenes allerdings mit großen Bücherregalen voller Freiexemplare ausgleichen, an denen sich die Gäste nach Herzenslust bedienen durften.

Am Ende des Abends waren die Regale geplündert. Ein Titel blieb auffällig wie Blei liegen: »Daily Soap« von Christian Schünemann. Der Klappentext ist furchtbar und die Amazon-Rezensionen durchwachsen – Ich habe es mir trotzdem mitgenommen, vielleicht kann ich mich durchringen es zu lesen. Vielleicht werde ich es auch einfach verschenken. (Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul).

So wundervoll glitzernd und schillernd die Frankfurter Buchmesse auch ist – ich freue mich, wenn wieder Normalität eingekehrt ist und ich wieder ohne Schmerzen laufen kann. Denn die Buchmesse komplett auf Pumps zu bestreiten ist eine fragwürdige Leistung, die meine Füße vorerst ruiniert hat. Bleibt nur zu sagen: Ich würde es jederzeit wieder machen.

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